Nichtphysikalische Grundlagen der Informationstechnik: by Siegfied Wendt

By Siegfied Wendt

Informationstechnik wird im vorliegenden Werk umfassend als diejenige Technik verstanden, die der Speicherung, dem shipping und der Verarbeitung von info dient. Im Gegensatz zu jeder sonstigen Technik, die ausschlie~lich vom Erkenntnisfundament der Physik getragen wird, ben|tigt die Informationstechnik zus{tzlich ein nichtphysikalisches Erkenntnisfundament, welches guy Informatik nennen kann, falls guy diese nicht als die "Wissenschaft des Programmierens", sondern als die "Wissenschaft von den interpretierten Systemen" versteht. Die Machbarkeit informationstechnischer Systeme beruht auf derFormalisierbarkeit der Strukturen, die guy bei der examine des menschlichen Kommunizierens und logischen Schlie~ens findet. Diese informationellen Strukturen werden in den drei Kapiteln des Buches behandelt. Zuerst wird der Informationsbegriff und sein Umfeld - mit den Schwerpunkten Sprache und Logik - besprochen. Anschlie~end folgt die Betrachtung des Systembegriffs und seines Umfeldes, wobei die Modellierung im Mittelpunkt steht. Im letzten Kapitel werden die vorgestellten Begriffswelten zur umfassenden Begriffswelt der informationellen Systeme mit den Schwerpunkten Kommunikation und Programmierung integriert.

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Computergestützte Audio- und Videotechnik: Multimediatechnik in der Anwendung

Dies ist eine leicht verst? ndliche Einf? hrung in die Anwendung der ton- und bildverarbeitenden Computersysteme. Der Leser mit technischem Grundverst? ndnis wird mit dem klar strukturierten Stoff kaum M? he haben. Die vielen technischen suggestions helfen jedoch auch erfahrenen Profis weiter. Aus dem Inhalt: - Oversampling - Schneidetechniken - Midi-Befehlsstrukturen - Framegrabber - Genlock - Chromakeying - masking - Animationen

Komplexe Produkte einfach steuern: Das Konzept Fortschrittszahlen

Industrieunternehmen müssen heute ihre Kosten drastisch senken, die Kapitalbindung verringern und die Serienproduktion am Bedarf ausrichten. Besonders schwer fällt dies den Zulieferunternehmen. Wem hierzu die MRP-Philosophie (Material Requirement making plans) für die Planung zu starr oder der KANBAN-Ansatz zu wenig vorausschauend ist, der sollte sich mit dem Fortschrittszahlenkonzept befassen.

Einführung in die Mikroskopie

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

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X An Man nennt sie n-dimensionale kartesische Produkte, und sie können veranschaulicht werden als n-dimensionale Matrizen. 2 Relationen und Strukturen Jede Teilmenge eines kartesischen Produkts wird als Relation bezeichnet. Die Wahl dieser Bezeichnung läßt sich nur verständlich begründen, indem zuerst der Unterschied zwischen einer Aussage und einer Aussage/orm vorgestellt wird. Eine Aussage ist der sprachunabhängige Inhalt einer Behauptung, die nur wahr oder falsch sein kann. So stellen beispielsweise die drei folgenden Sätze jeweils unterschiedliche Formulierungen der gleichen Aussage dar: Herr Krause kennt Frau Meier nicht.

H. sich nicht selbst lobt, und die von zwei Personen Lob erhält : U t von einer Person Lob erhält, und die selbst Bild IS ... \ ,---------------, Eine Person,die [ Lob an zwei Personen spendet : S Lob an eine Person spendet : R \ I \ X X \ I \ X I Beispiel zur Identifikation von Elementen in einer Struktur I 38 1. Der Infonnationsbegriff folgende Aussagefonn zugeordnet: "Person a spendet Lob an Person b. " Bild 15 zeigt nun, daß die meisten Elemente, abernicht alle, durch ihre Einbindung in die Struktur eindeutig identifizierbar sind.

So hat die Menge der natürlichen Zahlen in der natürlichen Ordnung zwar ein minimales Element, nämlich die Zahl I, aber kein maximales Element; die Menge der ganzen Zahlen in ihrer natürlichen Ordnung hat dagegen weder ein minimales noch ein maximales Element. Wenn dabei von der "natürliche Ordnung" bestimmter unendlicher Mengen gesprochen wird, dann stellt sich die Frage nach den "unnatürlichen Ordnungen" dieser Mengen. Solche unnatürlichen Ordnungen gibt es tatsächlich beliebig viele. Mit natürlicher Ordnung ist jeweils diejenige Ordnung gemeint, die mit der ursprünglichen Defmition der betrachteten Menge jeweils untrennbar verbunden ist.

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