Neue Werte und Technologien in der Personalwirtschaft by Walter Schober

By Walter Schober

1m Umbruch von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft wird in Wissenschaft und Praxis vielfaltig der Wandel von Wert en und Technologien diskutiert. Die hier vorliegende Arbeit stellt speziell den Werteaspekt betrieblichen Handelns in den Mittelpunkt der Be trachtungen. Dabei werden Werte zum einen metatheoretisch als Bau steine einer prinzipiell-normativen Wissenschaftsorientierung ver wendet; zum anderen werden Wertephanomene als sich wandelnde Deter minanten der betrieblichen Praxis beleuchtet. Eine eigene empi rische Untersuchung unter den a hundred groBten bundesdeutschen Unter nehmen hilft, den bisher vor allem in den Sozialwissenschaften dis kutierten Wertewandel auf eine betriebliche Ebene zu transferieren, urn im Kernpunkt der Betrachtungen Erkenntnisse darUber zu gewinnen, wie den sich wandelnden WerteansprUchen der Mitarbeiter mit den Wertestrukturen der betrieblichen Praxis entsprochen wird. Tech nologischer Wandel stellt unter dieser Perspektive einen Spezial aspekt dar, der in seiner engen, wechselseitigen VerknUpfung zum Wertewandel untersucht wird. Die Erkenntnisse dieser Arbeit zum technologischen Wandel und be trieblichen Wertewandel mUnden in "betriebspersonalokonomische" Ge staltungshinweise. Diese ermoglichen wegen des breiten Spektrums einer Neugliederung betriebspersonalokonomischer Aufgabenstellungen Uberwiegend aspekthafte und tendenzielle Aussagen. WeiterfUhrende Arbeiten einer werteorientierten Betriebspersonallehre konnen auf diesem Fundament aufzubauen und mit Erkenntnissen von der betriebli chen Praxis fUr die betriebliche Praxis ein an den Kategorien der Humanitat und Rentabilitat orientiertes Handeln in Unternehmen ge stalterisch fordern und unterstUtzen. In diesem Zusammenhang sei eine terminologische Besonderheit dieser Arbeit erwahnt: Aus verschiedenen, zumeist basistheoretischen GrUn den heraus, wird der umgangssprachlich bekannte Begriff des "per sonalwirtschaftlichen" hier yom Terminus des "betriebspersonalokono mischen" abgelost.

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Dr. Jörg Becker ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Marburg und Geschäftsführer und wiss. Direktor der KomTech GmbH in Frankfurt, Ilmenau und Solingen, Forschungsgebiete: Kultur-, Medien- und Technologiepolitik. Diplom-Politologin Susanne Bickel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der KomTech GmbH, Frankfurt.

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Jahrhunderts die sozialistische Wirtschaftsauffassung konzipiert. Ihre bekanntesten Vertreter sind Karl Marx, Friedrich Engels, Ferdinand Lassalle und Wladimir Uljanow - mit Pseudonym Lenin. I ) Die Ursache fur die wirtschaftliche und soziale Fehlentwicklung der kapitalistischen Wirtschaftsauffassung wurde in dem einseitig liberalistischen Handeln gesehen, welches in Verbindung mit der Macht des Kapitals zwangslaufig zu einer Polarisierung zwischen wirtschaftlich Machtigen und Reichen auf der einen Seite und wirtschaftlich Existenzlosen und Armen auf der anderen Seite fuhrte.

1) -48- Verpflichtungs- und Verantwortungsrolle zu; Kapital wird in den Enzykliken als gleichrangig zur Arbeit betrachtet. l ) Dem individuellen Moment der Einmaligkeit und Eigengehorigkeit der Person steht im christlich-abendlandischen Menschenbild das soziale Moment des dialogischen Bezugs. welches im absoluten transzendentalen "Du" seine Vollendung findet, gegenUber. 2 ) Das Prinzip von Solidaritat und Subsidiaritat laBt sich eben so wie das Wechselspiel von Individualitat und Kollektivitat mit Guardini pragnant ausdrUkken: UDer Einzelne ist um des Ganzen willen da, wie das Ganze um des Einzelnen willen da ist.

Kapitel V schlieBt die Arbeit mit Forschungsperspektiven, insbesondere einer Obertragung des prinzipiell-normativen, wertorientierten Theorieansatzes auf alternative Felder der Betriebswirtschaftslehre abo Hierbei soll nochmals die gesamtgesellschaftliche Verbundenheit betrieblicher Systeme andiskutiert werden. · 1) Mit diesen Worten artikuliert nicht nur das 2. Vatikanische Konzi1 seine Anspruche gegenuber der Wirtschaft und ihren verschiedenen Institutionen, sondern die Institutionen se1bst bedienen sich - meist in betrieb1ichen Fuhrungs1eitsatzen - zunehmend solcher a11gemein zustimmungsfahigen Aussagen.

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