Kriegstagebücher Band 1 by Konstantin Simonow

By Konstantin Simonow

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Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin : Kitteltaschenbuch

Im Notfall bewährt und kitteltaschentauglich! Die pädiatrische Intensivstation steht am Schnittpunkt zwischen allgemeiner Kinderheilkunde, Intensivmedizin und Anästhesie. Pädiater und das gesamten Intensivteam sehen sich ganz speziellen und breit aufgefächerten Anforderungen gegenüber. Sowohl intensivpflichtige Krankheitsbilder als auch klinische Notfallsituationen wie Verbrennungen, Vergiftungen und Ingestionen gehören zum täglichen Spektrum.

Information und Kommunikation: Technik und Anwendung in Wirtschaft und Medien

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Offenbar hatte in der Diskussion dieser Tatsache nach dem Verhör einer von uns die Vermutung geäußert, der Flieger sei nach Osten gegangen, weil die Deutschen laut Plan Smolensk bereits genommen haben mußten. In jenen Tagen, nach den ersten unvermuteten Mißerfolgen zutiefst erschüttert, hätten wir gar zu gern geglaubt, daß die Deutschen trotz ihres hohen Vormarschtempos mit noch mehr gerechnet hatten und daß doch nicht alles so gelaufen war, wie sie es geplant hatten. Und dieser Glaube begann sich schon bald zu bewahrheiten – mit fortschreitender Zeit stießen die Deutschen immer häufiger auf einen von ihnen in dieser Stärke nicht eingeplanten Widerstand, der ihre Pläne immer stärker korrigierte.

All das regelte sich erst später, als der Stab in Smolensk lag. Hier aber mußte man nach der gewünschten Abteilung stundenlang umherirren. Die Abteilungen des Stabes lagen im Wald, in Zelten, andere Abteilungen aber hatten einfach auf oder neben Lkws ihr Quartier aufgeschlagen. Die ersten Bombenangriffe und der Beschuß der Straßen hatten uns gelehrt, uns gut zu tarnen, und wir tarnten uns in diesen Tagen flink und geschickt. Man sagte uns, zwei deutsche Bomber seien abgeschossen und ein Flieger gefangengenommen worden.

Im „Kriegstagebuch der Westfront“ sind jene Schlußfolgerungen festgehalten, die der Frontstab auf Grund der ersten zehn Kampftage zog. Das von Generalleutnant G. K. Malandin unterzeichnete Dokument hat folgenden Wortlaut: „Nach neuntägigen hartnäckigen Kämpfen ist es dem Gegner gelungen, dreihundertfünfzig bis vierhundert Kilometer tief in unser Territorium einzubrechen und bis zur Beresina vorzu- dringen. Die wichtigsten und besten Truppen der Westfront erlitten schwere Verluste an Menschen und Material und wurden im Raum Grodno-Gainowka – ehemalige Staatsgrenze eingeschlossen… Kennzeichnend für die deutschen Vorstöße war der blitzschnelle Vormarsch, ohne auf die eigenen Flanken- und das rückwärtige Gebiet zu achten.

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