Konzernabschlüsse in Europa: Gegenwärtige Praxis und by E. G. Bartholomew

By E. G. Bartholomew

Von Michael Lafferty Die Siebente gesellschaftsrechtliche Richtlinie der EG uber den Konzernabschluss wird einen entscheidenden Fortschritt in der Entwicklung der internationalen Rechnungs legung darstellen. Aller Voraussich t nach werden sich daraus erhebliche Verbesserungen der criteria der Finanzrechnungslegung auf einem Kontinent ergeben, auf dem - used to be die Unternehmenspublizitat angeht - bisher gleichartige Informationsanforderungen nicht existieren. Es ist kaum fassbar, entspricht aber dennoch der Wahrheit, dass einfache Finanzvergleiche der in ihren Branchen fuhrenden europaischen Unternehmen wegen der unterschiedlichen nationalen Rechnungslegungspraktiken meist noch nicht moglich sind. Das challenge ist in erster Linie auf die fehlende oder nur partiell erfolgende Konsolidierung der Unter nehmensgruppen zuruckzufuhren. Daruber hinaus gibt es allerdings all die ublichen seasoned bleme, die sich aus unterschiedlichen Rechnungslegungsgrundsatzen, Bewertungs- und Gliederungsmethoden herleiten, die oft Vergleiche zwischen Unternehmen aus Gross britannien, den Niederlanden und Schweden sinnlos machen. Wenn letztendlich alle Unternehmen in der EG nach denselben Grundsatzen Rechnung le gen, kann es sehr wohl der Fall sein, dass einige heute populare Vorstellungen an Bedeu tung verlieren. Als Beispiel magazine die oft zitierte Behauptung dienen, dass bei deutschen Un ternehmen die Finanzierungsrelationen viel gtinstiger seien als bei entsprechenden bri tischen Unternehmen. Das magazine sehr wohl der Fall sein; allerdings ist die fur diese Aus sage notwendige Informationsbasis nicht vollig geklilft. Der entscheidende Punkt ist, dass die deutsche Rechnungslegungspraxis die Finanzierungsrelationen u. U. verzerrt dar

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Kreditinstitute und Versicherungen. Tochter- und Enkelgesellschaften sind solche belgisehen oder ausländischen Gesellschaften, für die folgendes gilt: - die Holding besitzt unmittelbar oder mittelbar, im eigenen oder im fremden Namen, mindestens die Hälfte des gezeichneten Kapitals oder verfügt über mindestens die Hälfte der mit den Anteilen des Unternehmens verbundenen Stimmrechte; - die Holding verfügt unmittelbar oder mittelbar, im eigenen oder im fremden Namen, über eine Beteiligung, über die mindestens die Hälfte der auf der letzten Generalversammlung der Gesellschaft vertretenen Stimmrechte ausgeübt werden kann (widerlegbare gesetzliche Vermutung); - die Holding übt die Leitungsmacht entweder auf Grund eines Beherrschungsvertrages oder faktisch (widerlegbare gesetzliche Vermutung) aus.

23 Das International Accounting Standards Committee Das International Accounting Standards Committee (lASC) ist eine Organisation zur Aufstellung von Rechnungslegungsstandards, die von den maßgeblichen Berufsorganisationen der Abschlußprüfer gegründet wurde mit dem Ziel, "im öffentlichen Interesse allgemeine Standards zu formulieren und zu publizieren, die bei der Aufstellung geprüfter Jahresabschlüsse zu beachten sind, und deren weltweite Anerkennung und Beachtung zu fördern" . Das IASC versucht, internationale Rechnungslegungsgrundsätze zu harmonisieren.

Richtlinie betrieben wird, oder wenn dieses Unternehmen in einer anderen Rechtsform geführt wird (z. B. als Personengesellschaft oder als Einzelfirma) und zumindest ein Konzernunternehmen als Kapitalgesellschaft betrieben wird. Die Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses wird sowohl in Fällen vorgesehen, in denen das herrschende Konzernunternehmen seinen Sitz innerhalb der Gemeinschaft, als auch in den Fällen, in denen es den Sitz außerhalb der Gemeinschaft hat. Art. 8 sieht bis zur Verabschiedung der bereits erwähnten speziellen Richtlinien für Banken und Versicherungen gewisse Befreiungen von der Konsolidierungspflicht für diese Unternehmen vor.

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