Konsummuster privater Lebensformen: Analysen zum Verhältnis by Doris Rosenkranz

By Doris Rosenkranz

Konsummuster privater Lebensformen wurden bisher von der (Familien-)Soziologie weitgehend vernachlässigt, obwohl es sich dabei um einen zentralen Bereich der Alltagsgestaltung von Ehepaaren, Singles, Alleinerziehenden und nichtehelichen Lebensgemeinschaften handelt. Ein ähnliches Defizit gilt für die Konsumentenforschung, wo deepest Lebensformen in ihrer Heterogenität bisher nicht oder nur in unzureichender shape berücksichtigt werden. Doris Rosenkranz entwickelt ein theoretisches Konzept zum Verhältnis von Konsum und privaten Lebensformen. Anhand empirischer Analysen und praxisorientierter Beispiele kann die Autorin belegen, daß inner most Lebensformen spezifische Konsummuster ausbilden. Aus der Perspektive der Familiensoziologie wird damit ein wichtiger Bereich der Binnenstruktur privater Lebensformen beleuchtet. Die Berücksichtigung des Konzepts privater Lebensformen und die Kenntnis ihrer heterogenen Struktur können zudem im advertising Strategien der Marktsegmentierung effizienter gestalten.

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Insgesamt ist diese Phase des Alleinlebens zum GroBteil als Ubergangsphase zu werten, der andere partnerschaftliche - Formen der Lebensfiihrung folgen sollen und werden. Ahnlich ist das nacheheliche Alleinleben zu werten, das yom einstigen Zwang der Wiederheirat aus okonomischen Griinden weitgehend befreit ist. Es scheint trotzdem als bewuf3te niehtkonventionelle Alternative zu anderen Lebensformen auch nachehelich eher die Ausnahme darzustellen. B. Studium) anzupassende Lebensform an Bedeutung gewonnen" (Schneider 1994, 120).

Inwieweit sich langfristig die Lebensbedingungen, die Einkommens- und Uberlegungen zu einem Vergleich der alten und neuen Bundesliinder 39 Konsumstrukturen beider Teile Deutschlands angleichen oder inwieweit hier langfristige Divergenzen weiterbestehen werden, kann im Rahmen dieser Arbeit nicht gekliirt werden. a.

Zudem sprechen bestehende Struktur- nnd Kompositionseffekte, unterschiedliche Sozialisationserfahrungen auf der Individualebene dafiir, daB Ost-West-Unterschiede in der Ausgestaltung des Alltags nnd der privaten Lebensfiihrung auf der Mesoebene (vorerst), wenn auch evtl. abgeschwiicht, bestehen bleiben. Ais Fazit soll an dieser Stelle abschlieBend die UberJegung gelten, daB der Wandel der familiendemographischen Strukturen, "der auch in den alten Bundesliindern fortschreitet, den neuen Bundesliindern ein beschleunigtes Wandlungstempo aufzwingt" (MarbachlBienlBender 1996, 33).

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