Konflikt und Entwicklung im Südlichen Afrika by Peter Meyns

By Peter Meyns

Die area des Südlichen Afrika stellte jahrzehntelang einen der brisantesten Konfliktherde auf dem afrikanischen Kontinent, ja in der Dritten Welt insgesamt dar. Zentraler, wenngleich nicht alleiniger, Unruhefaktor der zone struggle das Apartheidregime in Südafrika. Die state of affairs im Südlichen Afrika conflict zugleich durch andere Konfliktmomente, wie den Ost-West-Konflikt sowie lokale Machtkonflikte, geprägt.
Um die Komplexität der regionalen Konflikte und der Entwicklung zu erfassen, wird auf vertikaler Ebene eine Konfliktanalyse vorgenommen, die die internationale, regionale und nationale measurement umfaßt. Auf einer horizontalen Ebene behandelt der Autor die verschiedenen Dimensionen des Sicherheitsbegriffs (militärische, politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Dimensionen). In einer historischen examine werden schließlich die verschiedenen Phasen der Entwicklung im Südlichen Afrika und die je spezifischen Merkmale der Konfliktkonstellationen im zeitlichen Verlauf dargestellt.
Das Buch zeigt, daß auch nach dem Ende der Apartheid die fortbestehenden Ungleichheiten zwischen Südafrika und dem übrigen Südlichen Afrika die regionale Entwicklung prägen und neues Konfliktpotential enthalten.

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We do not advocate violence; we advocate an end to the violence against human dignity which is now being perpetrated by the oppressors of Africa. If peaceful progress to emancipation were possible, or if changed circumstances were to make it possible in the future, we would urge our brothers in the resistance movements to use peaceful methods of struggle even at the cost of some compromise on the timing of change. 3 Südafrikas Politik des regionalen" cordon sanitaire " Südafrikas wachsende internationale Isolierung Der gegen weiße Vorherrschaft in der Dritten Welt gerichtete Geist der antikolonialen Bewegung nach dem 11.

Die schlecht vorbereitete Aktion endete im Desaster. Sie bot der südafrikanischen Armee den Vorwand, in Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften des Smith-Regimes auf dem Territorium Rhodesiens gegen die Guerillaeinheiten vorzugehen. Einmal abgesehen von ihren internen Problemen hatte die ZANU auch deshalb Schwierigkeiten, weil Sambia als wichtigstes Nachbarland ZAPU den Vorzug gab. Erst Anfang der 70er Jahre, als die FRELIMO in ihrem Guerillakrieg im Nordwesten Mosambiks in Gebieten, die an Simbabwe angrenzen, Einfluß gewann und noch vor der Unabhängigkeit Mosambiks ZANU-Einheiten das Überschreiten der Grenze in den Osten Rhodesiens ermöglichte, konnte die ZANU einen wesentlichen Beitrag zum Befreiungskampf leisten und den Guerillakrieg in Simbabwe insgesamt auf eine neue Stufe heben.

Das Gesetz legte aber auch fest, daß bei einer eventuellen Übergabe die Wünsche der betreffenden Bevölkerungen zu berücksichtigen seien. Über 50 Jahre lang bewegte die Frage der Übergabe die Regierungen in London und Pretoria. Grundsätzlich ging Großbritannien davon aus, daß die drei Kolonien früher oder später Südafrika einverleibt werden. Südafrika drängte auch fortwährend darauf, aber über die Modalitäten, nicht zuletzt hinsichtlich der Belange der einheimischen Bevölkerungen, wurde nie Einigkeit erzielt.

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