Israel: Grundwissen-Länderkunde Politik — Gesellschaft — by Michael Wolffsohn

By Michael Wolffsohn

"Israel - Grundwissen" will, ähnlich wie die übrigen Veröffentli­ chungen in dieser Reihe des Leske Verlages, grundlegende Daten und Informationen über wichtige ausgewählte Bereiche der Politik, Wirt­ schaft und Gesellschaft des untersuchten Staates auf knappem Raum darstellen. Auch dieser Band versteht sich als Einführung und Nach­ schlagewerk, das Daten sowie Informationen leicht und schnell abruf­ bar vorlegt. Abbildungen und Tabellen sollen Lernenden und Leh­ renden, die dieses Buch verwenden, die Arbeit erleichtern. Literatur­ verweise und -verzeichnis wurden auf ein Mindestmaß beschränkt. Der interessierte Leser sei für weiterführende Literatur auf mein Buch "Politik in Israel" verwiesen (Wolffsohn, 1983). Soweit wie möglich werden Materialien für den Zeitraum von 1882, dem Beginn der zionistisch motivierten Einwanderung nach Palästina, bis 1983 vorgelegt. Am Anfang warfare die agency der Parteien (vgl. Abb. 1). Im lischuw, der jüdischen Gemeinschaft in Palästina vor der Staatsgrün­ dung, existierten Parteien, bevor es eine jüdische Gesellschaft, ge­ schweige denn Wirtschaft gab. Bevor die Mehrheit der Bevölkerung ins Land kam, hatten die wenigen Einwanderer, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts nach Palästina eingewandert waren, po­ litische Institutionen gegründet, kurzum, die Rahmenbedingungen für das Parteiensystem und darüber hinaus für die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen geschaffen. Das Dach wurde vor dem Haus gebaut. Die Parteien, besonders die sozialistischen, begnüg­ ten sich nicht nur mit der Errichtung der Organisationen, sie bauten ein Netzwerk auf, das ihre Mitglieder und Anhänger "von der Wiege bis zur Bahre" versorgen sollte.

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4). 64 Abb. 12: Prozent der Frauenstimmen an Gesamtstimmen der Parteien 1973, 1977 und 1981 (Daten S. 64) 100% 58 58 -------------------------- ---------- .... 56 .. ~......... D ...... I:: u .... l :;:1 <1) ~ N '" lI"l ~ Z M lI"l := <1) ~ lI"l ~ .... I:: <1) E-< 65 4. Der Staatskontrolleur Das Amt des "Staatskontrolleurs" entspricht weitgehend dem bundesdeutschen Rechnungshof und ist darüber hinaus Anlaufstelle für Beschwerden aus der Öffentlichkeit, denen es nachzugehen hat. 1949 verabschiedete die Knesset das Gesetz betreffend den "Staatskontrolleur".

4. Knesset Knesset Knesset 100,0 86,9 100,0 75,1 Gr. Maarah Kl. Maarah Rafi (a) 14,7 Mapam Mapai 35,7 (a) AH Minderheitenlisten mit Maarah verbunden 3,0 NRP Tami AI PAI Likud Shlomzion Gahal Staatsliste/Telem Herut/Tehija Liberale Partei UL BRB DBV/Shinui FZ Shelli OZ Moked KP DFF Ander Minderheitenlisten PS Andere Listen ( (e) 12,2 ( (f) - 100,0 82,8 100,0 81,6 5. 6. Knesset Knesset 100,0 81,6 100,0 83,0 36,7 7,9 6,6 (a) 12,5 37,3 (a) - 7,3 32,2 8,2 7,2 38,2 6,0 7,5 34,7 6,6 4,7 3,3 9,1 3,9 9,9 3,5 9,8 3,3 8,9 4,7 4,7 3,7 1,9 3,3 1,8 (d) 8,3 2,0 1,6 21,3 11,5 (g) 5,2 (h) 4,1 (j) 6,6 16,2 3,2 12,6 10,2 4,4 13,5 6,2 4,6 13,8 (i) 13,6 (i) - - 1,1 3,5 (k) - 10,1 4,0 3,6 4,5 2,8 4,2 1,2 2,3 1,6 0,8 0,4 0,5 1,9 2,2 0,3 1,3 Zeichenerklärung sowie Abkürzungen der Parteibezeichnungen siehe Tabelle 5 46 3,8 7.

Mit 46,2 % verfehlte der Große Maarah (= IAP + Mapam) unter Golda Meir nur knapp die absolute Mehrheit. 1973 wurden von den Folgen des Jom-Kippur-Krieges überschattet. Der Regierung Golda Meir wurde vorgeworfen, die auf das Land zukommenden Gefahren nicht rechtzeitig erkannt zu haben und für die hohen Verluste der Israelis verantwortlich zu sein. 1973 vorgesehen), zu verändern, obwohl doch das Versagen zahlreicher Spitzenpolitiker, so sahen es viele Israelis, offensichtlich war. Erwartungsgemäß fiel der Arbeiterblock zurück, blieb aber mit 39,6 % deutlich stärkste Gruppierung, vor dem Likud, der sich im Sommer 1973 formiert hatte.

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