Interviewer- und Befragtenverhalten: Theoretische Ansätze by Jost Reinecke

By Jost Reinecke

Dieses Buch behandelt die praktische Handhabung von Interviewer- und Befragtenverhalten auf der Grundlage von Theorien rationalen Handelns. Neben der Einführung in die Thematik gibt der erste Teil des Buches einen Überblick über die theoretischen Ansätze zum Interviewer- und Befragtenverhalten sowie eine soziologisch-theoretische Integration dieser Ansätze. Der zweite Teil widmet sich den Verzerrungsursachen von Befragungsergebnissen. Im dritten Teil werden mit Hilfe einer mündlichen Befragung systematisch Einflüsse von sichtbaren und nichtsichtbaren Merkmalen von Tendenzen zur sozialen Erwünschtheit auf das Antwortverhalten untersucht. Abschließend werden die empirischen Ergebnisse mit den theoretischen Ansätzen konfrontiert, Meß- und Operationalisierungsprobleme dargelegt sowie praktische Kosequenzen für die empirische Sozialforschung genannt.

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2. Die Werte der Validitatsdiagonalen mussen alle hOher sein als die Werte in den jeweils zugehorigen "heterotrait-heteromethod" triangles. 3. Die Korrelation gleicher "traits" untereinander gemessen mit verschiedenen Methoden muB hOher sein als die Korrelation verschiedener "traits" mit einer Methode. 2 Dus Interview 21 4. Die "heterotrait-triangles" miissen gleiche Koeffizientenmuster aufweisen. Erstmals kann hier auch der EinHuB der Methode auf das MeBergebnis betrachtet werden. Die Korrelation von Al und Bl ist iiber doppelt so hoch wie die von Al und B2 (vgl.

B. auch sein, an einern wissenschaftlichen Vorhaben rnitzuarbeiten, urn relevante Daten zu produzieren, vgl. Laga (1984). 38 Theorie kann das Interview als sozialer ProzeB und das Interviewergebnis als sozialer Ausdruck beschrieben werden. Das Interviewergebnis erklart sich dann aus Eigenschaften, Wahrnehmungen und dem wechselseitig orientiertem Verhalten von Interviewer und Befragten. Konkrete Spezifikationen bleiben hierbei aber offen, worauf die Autoren auch selbst hinweisen (vgl. Cannell/Kahn 1968: 538).

6 Daraus ergibt sich auch eine schichtspezifische Bedeutung des ACQ-RS. Eine eingeschrankte Rollenvielfalt und die regelmaBig erlebte Folgenlosigkeit individueller Handlung en erzwingen Strategien der Konfliktvermeidung in Kontaktsituationen. So neigen Personen aus der Unterschicht eher zu inhaltsunabhangigen Zustimmungstendenzen als Personen aus der Mittel- und Oberschicht (vgl. Esser 1975a: 323 und Esser 1977: 257). B. zwischen sozialer Schicht und Autoritarismus) iiberschiitzt werden und zu Fehlinterpretationen aufgestellter Hypothesen fiihren (vgl.

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