Gestaltung des Sozialen — eine Herausforderung für Europa: by Franz Hamburger, Annelinde Eggert, Angelika Heinen, Helga

By Franz Hamburger, Annelinde Eggert, Angelika Heinen, Helga Luckas, Michael May, Heinz Müller

Der Bundeskongress Soziale Arbeit ist zu einer establishment geworden. Seine Diskussionen stellen einen besonderen Beitrag dar zur Theorie-Praxis- und Theorie-Politik-Verknüpfung und zur Reflexion fachlicher Entwicklungen. Beim four. Bundeskongress 2001 in Mainz / Wiesbaden wurde die Entwicklung der Sozialen Arbeit im Prozess der europäischen Integration in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestellt. Die examine der europäischen Entwicklung wurde in Beiträgen aus verschiedenen Disziplinen verknüpft mit der Formulierung von Gestaltungsaufgaben der Sozialen Arbeit. Insgesamt skizzieren die Beiträge für das Plenum des Bundeskongresses den Rahmen für die soziale Entwicklung im nächsten Europäischen Jahrzehnt.

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Der Unterschied zu den üblichen informellen "Klüngeln" der Kommunalpolitik besteht vor allem in der Transparenz: es gibt Protokolle, ggf. Recherchen und Sachberichte aus den verschiedenen Einrichtungen der Beteiligten. Daher sind auch Überlegungen dazu, wer solche Treffen initiieren und den Rahmen halten kann, nicht unwichtig - es müssen Personen sein, die keine Partialinteressen vertreten und lokal anerkannt sind. So sind Personen aus Hochschulen quasi per gesetzlichem Auftrag dazu prädestiniert und zudem kann das hier generierte Wissen direkt in die Ausbildung (rück)fließen.

Staatlichkeit lässt sich darauf aber nicht reduzieren. Mit rechtlichen Erwägungen konfrontiert, müssen die Befürworter der Neuen Steuerung erkennen, dass ihren Konzepten Grenzen gesetzt sind (Mrozynski 2001: 14). In diesem verwaltungsrechtlichen Grenzgängertum mancher Kommunen bilden sich Gemengelagen heraus, die Reinhard Liebig zusammenfassend so beschreibt: "Die verstärkte Wahrnehmung des eigenen Gestaltungsspielraums in Bezug auf die eigene Organisation macht bei den Gesamtverwaltungen und speziell Jugendhilfeverwaltungen einen Individualisierungsschub möglich - es findet eine >Pluralisierung der Verfasstheit öffentlicher Jugendhilfe< (Nickies) statt.

Ihr Anteil am gesamten Sozialbudget beträgt 2,35 %. Auch Analysen der Medienberichterstattung weisen nach, dass in bundesweit verbreiteten Medien die Kinder- und Jugendhilfe spärlich vertreten ist und wenn, 39 Maria Bitzan, Norbert Struck. Hans Thiersch dann zumeist in der Form, dass sie mit Skandalisierungen ihres Tuns oder Lassens konfrontiert wird. Auf der kommunalen Ebene sieht es etwas besser, aber nicht grundlegend anders aus. B. der Printmedien, ist die Kinder- und Jugendhilfe stärker präsent.

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