Formen der Eigenarbeit: Theorie, Empirie, Vorschläge by Rolf G. Heinze, Claus Offe (auth.), Prof. Dr. Rolf G.

By Rolf G. Heinze, Claus Offe (auth.), Prof. Dr. Rolf G. Heinze, Prof. Dr. Claus Offe (eds.)

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Mit der expliziten Berücksichtigung von Nebenerwerbstätigkeit und Eigenarbeit (hier als marktnahe Haushaltsproduktion definiert), konnte der Einfluß unterschiedlicher Versorgungsstrategien auf die individuelle Wohlfahrt analysiert werden. Auf der Basis der für die Bundesrepublik repräsentativen Sfb 3-Nebenerwerbstätigkeitsumfrage wurde der personelle Umfang dieser Aktivitäten, die individuelle Kombination sowie die Bedeutung von Alter und Geschlecht als Aktivitätsdeterminanten von Nebenerwerb und Eigenarbeit zur Verbesserung der Wohlfahrtspositionen herausgearbeitet.

Zwischen 40 und 50 Jahren4 betrug 1964 53,3 % in der ersten und 51,2 % in der zweiten Altersgruppe, 1976 58,S % und 56,9 %, 1984 62,4 % und 60,3 %. 228 Personen 1984 zurück. Die Wertschöpfung (zu konstanten Preisen) der 4 Trotz der steigenden Beschäftigung der Hausfrauen in den Städten blieb die Erwerbsquote aller Frauen im erwerbsfähigen Alter wegen der steigenden Zahl von Studentinnen und des Rückgangs der Bäuerinnen fast unverändert: zwischen 1964 und 1976 stieg sie nur von 55,2 % auf 57,1 %.

Ohne Berücksichtigung von Nebenerwerbseinkommen sind 3,9 % aller Haushalte als arm zu bezeichnen (Spalte 2) Knapp über die Hälfte aller Haushalte (54 %) liegen zwischen der Armutsgrenze und ihrem doppelten Wert. In der Wohlfahrtsposition 3 sind 28,9 % aller Haushalte angesiedelt. 'Wohlhabende' und 'Reiche' stellen 11,0 bzw. 2,1 %. 9 Eine direkte Einbeziehung von Ersparnis aus Eigenarbeit bei der Berechnung von Wohlfahrtspositionen (wie die bei Einkommen aus Nebenerwerb) erfolgt nicht, da Wohlfahrtspositionen und deren Berechnung alleine auf der Basis von Markteinkommen und Einkommensbedarf charakterisiert sind.

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