Die Sterne sind glühende Gaskugeln, und Gott ist gegenwärtig by Carl Friedrich von Weizsäcker

By Carl Friedrich von Weizsäcker

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Religiöse Erfahrung und Naturwissenschaft 1. Gespräch über Meditation* Reiter: Herr Professor von Weizsäcker, ich würde unser Gespräch gerne mit einer persönlichen Frage einleiten: Wenn Sie von Meditation reden, sind das ja nicht ausschließlich theoretische Reflexionen, sondern Sie sprechen dann von einer Sache, die Sie aufgrund persönlicher Erfahrung kennen. Darf ich Sie fragen, welchen Stellenwert die Meditation, das Meditieren in ihrem Leben hat? Weizsäcker: Ja, da stellen Sie eine wichtige Frage, auf die ich nicht ganz schulmäßig antworten kann.

Ich würde zunächst sagen: Die bekannte Lehre, daß man meditieren soll unter einem Meister, oder wie das indisch heißt einem »Guru«, die übrigens meines Erachtens eine westliche Analogie hat in der strikten Forderung Freuds, nur derjenige dürfe analysieren, der analysiert ist, diese Lehre, diese praktische Forderung hat ihren Sinn darin, daß in der Meditation, wenn man es sehr ernst nimmt, Dinge passieren können, die die Persönlichkeit zerstören, Dinge passieren können, die einen auf einen Weg lenken, von dem man nachher nur sagen kann: Wäre ich nie auf diesen Weg gegangen.

Ich würde vielmehr sagen, das Christentum hat die Welt sogar sehr schnell verändert. Die Tierarten ändern sich in Hunderttausenden von Jahren; 6000 Jahre Geschichte sind, wenn man einen Blick auf die vorangegangene Weltgeschichte wirft, ein Bruchteil einer Sekunde. Daß die Menschheit sich so verändern kann, daß ungefähr alle 1000 Jahre eine wirkliche Neuerung passiert, das ist ungeheuer schnell, gemessen an dem, wie die Tiere leben. Das kommt daher, daß die Menschheit Erfahrungen akkumulieren kann, daß sie Sprache hat, daß sie Tradition bilden kann, daß sie sich auseinandersetzen kann mit der Vergangenheit und der Gegenwart, daß sie Reflexion hat.

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