Die Schaubühne — Die Weltbühne: Siegfried Jacobsohns by Gunther Nickel

By Gunther Nickel

Gunther Nickel ist wissenschaftlicher Angestellter in der Handschriften-Abteilung des Deutschen Literaturarchivs Marbach.

Show description

Read Online or Download Die Schaubühne — Die Weltbühne: Siegfried Jacobsohns Wochenschrift und ihr ästhetisches Programm PDF

Similar german_10 books

Die politische Funktionselite der DDR: Eine empirische Studie zur SED-Nomenklatura

Dr. Eberhard Schneider ist Wissenschaftlicher Oberrat im Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien in Köln.

Datenbanken und Macht: Konfliktfelder und Handlungsräume

Dr. Jörg Becker ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Marburg und Geschäftsführer und wiss. Direktor der KomTech GmbH in Frankfurt, Ilmenau und Solingen, Forschungsgebiete: Kultur-, Medien- und Technologiepolitik. Diplom-Politologin Susanne Bickel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der KomTech GmbH, Frankfurt.

Additional info for Die Schaubühne — Die Weltbühne: Siegfried Jacobsohns Wochenschrift und ihr ästhetisches Programm

Example text

Hofschauspieler), Friedrich Perzynski (Kunstsammler und -historiker), Algot Ruhe (dan. Schrifisteller), Samuel Saenger (1900-1907 Mitarbeiter an Maximilian Hardens Die Zukunjt), Sascha Simchowicz (Dramaturg). In einem Brief an Georg Altman vom 27. August 1905 (Original im Theatermuseum Killn) berichtet Jacobsohn, er habe Kurt Aram als Mitarbeiter und den Schrifisteller Eduard Graf von Keyserling als MUnchener Korrespondenten gewinnen ktlnnen. Auch Aram und Keyersling habenjedoch nie in der Sb oder Wb Beitrage publiziert.

57 lacobsohns explizit werdender Fragehorizont war nicht wie bei Lukacs ein geschichtsphilosophischer. Auch bezweifelte er die Moglichkeit des Dramas nieht ausdrUcklich, konstatierte aber als in Formfragen aufrnerksamer Leser von Dramen und Kritiker ihrer Realisationen auf der BUhne Probleme verwandter Natur. Und seine Urteile Uber die neuromantischen und neuklassischen Rettungsversuche des Dramas ergeben einen Gesamteindruck, der ihn als einigermaBen ratlosen Beobachter der Entwicklung des Dramas in der Modeme erscheinen laBt.

Lukacs 1962 ff, Bd. 15, 132. l928, II, 824-825, hier: 824. 47 Nein, wir sind splltestens schon seit Hebbel fertig. etzten erfolgreichen Versuche, das sichtbare Ende des BUhnendramas hinauszuschieben 59 Die Untersuchung der Theaterkritiken lacobsohns, der mit normativen gattungspoetischen Kriterien operierte und feststellte, daB Dramen entweder der Form nach keine Dramen mehr seien oder dem Inhalt nach keine substanziellen Themen gestalteten, fiihrt auf eine Kemfrage der aktuellen gesellschaftswissenschaftlichen Reflexion: die Frage nach dem Subjekt in der Modeme.

Download PDF sample

Rated 4.44 of 5 – based on 42 votes