Die Darstellung Deutschlands in dänischen Medien: Eine by Roy Langer

By Roy Langer

Bei der Darstellung Deutschlands waren in dänischen Medien bisher traditionelle und rückwärtsgewandte Aspekte vorherrschend. Hat sich Deutschlands picture in Dänemark nach der Wiedervereinigung geändert?

Roy Langer untersucht diese Frage in einer interdisziplinären empirischen Large-Scale-Analyse unter Berücksichtigung des situativen Kontexts. Er prüft die Funktion nationaler photographs im Zeitalter der Globalisierung und entwickelt einen methodischen Rahmen für empirische Mediendiskuranalysen als replacement zur traditionellen Medieninhaltsanalyse. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass Deutschland in dänischen Medien weiterhin von traditionellen und rückwärtsgewandten Aspekten dominiert dargestellt wird, mit dem Fremden an sich identifiziert und so als Bedrohung der nationalen Identität, Unabhängigkeit und Selbstständigkeit gesehen wird.

Die Arbeit wurde mit dem von der Dänischen Gesellschaft zur Förderung von Wirtschaftsstudien (FUHU) gestifteten akademischen Tietgen-Preis ausgezeichnet.

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Die Kontrolie und Reproduktion geselischaftlicher Entwicklungen, Obernehmen kann. ), die als kollektives Wissen in und von entsprechend sozialisierten Aktanlen (re-)produziert werden, uberbruckt Kullur die Trennung zwischen Kognilion und Kommunikalion und vermittell die Aulonomie der lebenden Sysleme mil der gesellschaftlich erforderlichen sozialen Konlrolle. Kultur, so kann man zusammenfassend sagen, ist das Programm sozialer (Re-)Konslruklion kollekliven Wissens in/durch koginiliv autonome Individuen.

1m nun folgenden Abschnitl werden die terminologischen Konsequenzen der hier vorgenommenen Argumentation zu diskutieren sein. 6 Kapitel2 Kultur, Identitat, Stereotyp, Image, Nationenbild: 8egriffskliirungen Das perspektivische Denken ist aus historischer Sicht erst der Neuzeit zugehorig. So gab es bis zum Mittelalter keine perspektivischen Darstellungen in der Malerei, und auch im Geistesleben gab es kein perspektivisches Denken. Selbst in der Neuzeit wurde erst in der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts anerkannt, da~ Realitat nicht abgebildet werden kann.

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