Demographische Trends, Bevölkerungswissenschaft und by Charlotte Höhn (auth.), Charlotte Höhn (eds.)

By Charlotte Höhn (auth.), Charlotte Höhn (eds.)

Jedes Jubiläum gibt Anlaß, sich des Erreichten zu vergewissern, gewissermaßen Bilanz zu ziehen. Dabei kann es nützlich sein zu bedenken, wie in den verschiedenen Zeitabschnitten die jeweilige scenario, die demographische Lage, aber auch der bevölkerungswissenschaftliche Wissensstand struggle. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) haben deshalb für die Ausarbeitung dieser Jubiläumsschrift versucht, die demographische Lage und die damit gestellten Bevölkerungsfragen vor bzw. bei Gründung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, additionally um 1973, dann um 1980, schließlich 1990, dem Jahr der Deutschen Einheit mit der damit übernommenen Aufgabe, die demographischen tendencies in der DDR in die der neuen Länder mitzuanalysieren, und schließlich die aktuelle Lage um 1998 einschließlich der Einschätzung der zu erwartenden Bevölkerungstrends in Abschnitten zu betrachten und mit den Forschungsthemen und Veröffentlichungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Zusammenhang zu stellen.

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Wahrend Spa- 55 Abb. , r - - - - - , 4. 000 o 1967 1969 1971 1973 1975 1977 1979 Jahre nier, Griechen, Portugiesen und Jugoslawen in einem beachtlichen Umfang in ihre Heimatlander zurOckkehrten und die Italiener ihren Bestand in etwa hielten, blieb ein betrachtlicher Teil der TOrken im Bundesgebiet und bewirkte durch den Familiennachzug ein ununterbrochenes Anwachsen dieser Bev6lkerungsgruppe. Seit dem Jahr vor dem Anwerbestopp hat sich ihre Zahl bis 1980 auf Ober 1,46 Mio. Personen mehr als verdoppelt.

Auslander in der Bundesrepublik Deutschland "Die Gesamtzahl der Auslander im Bundesgebiet [ ... J stieg bis 1974 auf 4,1 Mio. In den Jahren 1975 und 1976 verminderte sich die Auslanderzahl als Foige des Anwerbestopps und der verstarkten Abwanderung von Arbeitskraften. Seitdem wirken jedoch die FamilienzusammenfUhrung, die geringer gewordene Neigung, wieder in die Heimat zuruckzugehen und der zwar rucklaufige, aber nach wie vor relativ hohe GeburtenuberschuB einer weiteren Abnahme entgegen" (Bundesministerium des Innern 1980: 9).

Seit dem Jahr vor dem Anwerbestopp hat sich ihre Zahl bis 1980 auf Ober 1,46 Mio. Personen mehr als verdoppelt. Eine ahnlich hohe relative Zunahme erlebte im gleichen Zeitraum nur noch die Zahl der im Bundesgebiet lebenden Afrikaner und Asiaten, namlich von 56000 auf 103000 bzw. 90000 auf 220000 Personen. Bevolkerungsentwicklung und -struktur 1m Verlaufe der siebziger Jahre wurde deutlich, daB der ROckgang des Geburtenniveaus seit 1965 keine vorObergehende Entwicklung und mit erheblichen EinflOssen auf die Altersstruktur der Bev61kerung verbunden ist.

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