Zur Lage der Familie und der Familienpolitik in der by Alfons Cramer

By Alfons Cramer

Die in der vorliegenden Themenstellung "Zur Lage der Familie und der Familien­ politik in der Bundesrepublik Deutschland"l angesprochenen Objektbereiche "Familie" und "Familienpolitik" sind in dieser Verbindung in soziologischen Untersuchungen nur selten anzutreffen. Während familienpolitische Fragestellungen eher von Politik­ wissenschaftlern verfolgt werden, hat sich die Familiensoziologie in der Bundesrepublik weitgehend auf die Behandlung von Fragen konzentriert, die im engeren Sinne Merk­ male der Familie betreffen. Im Zuge der seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ständig fortschreitenden funktionalen Differenzierung des Wissenschaftssystems erfolgte eine scharfe Abgrenzung soziologischer und politikwissenschaftlicher Theorien, die sich auch im Bereich der wissenschaftlichen Behandlung von Familie niederschlägt. Insofern hat von der grundsätzlichen Fragestellung und Behandlungsweise her ein Bruch stattgefunden zu einer Forschungstradition, die im 19. Jahrhundert einsetzte 2 und die im Werk W. H. Riehls ihren exemplarischen Ausdruck gefunden hat ; denn Riehl, der als Begründer der deutschen Familiensoziologie anzusehen ist, verknüpfte familiensoziologische Fragestellungen mit solchen familien- und gesellschaftspolitischer artwork und versuchte, dadurch eine examine von Familie zu erbringen. Es ist bekannt, daß die Ergebnisse dieses Vorgehens bei Riehl nur begrenzt sind, da dieser sich einerseits auf eine Beschreibung der festzustellenden Sachverhalte beschränkte und andererseits durch ideologische Verzerrungen den Zusammenhang von Familie und Familienpolitik three einseitig im Sinne der damals herrschenden Politik aufnahm . Wenn additionally die Riehlsche Untersuchung trotz der dort zugrundegelegten Verknüpfung familiensoziologischer und familienpolitischer Fragestellungen insgesamt keine gesellschaftstheoretisch fundierte examine von Familie erbracht hat, so darf das nicht dazu führen, den dort im­ merhin gesehenen Zusammenhang aufzulösen.

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Die Ausbildung zum Verkäufer: nach der Check-Liste der by Peter Jung, Franz-Josef Winter

By Peter Jung, Franz-Josef Winter

1m dualen Ausbildungssystem arbeiten Berufsschule und Ausbildungsbetrieb zusammen, urn das Ausbildungsziel "Verkaufer im Einzelhandel" zu erreichen. Der Berufsschule kommt die Ausbildung mit dem Schwerpunkt "Theorie," dem Ausbildungsbetrieb die Ausbildung mit dem Schwerpunkt "Praxis" zu. Beide arbeiten zwar zusammen, doch ist nicht auszuschlieBen, daB in manchen Bereichen Oberschneidungen, in anderen LUcken vorkommen. Das vorliegende Buch ist so konzipiert, daB beide Ausbildungsinhalte berUcksichtigt werden. Dem Ausbildungsbetrieb und den Ausbildem wird ein Kompendium zur Hand gegeben, das beide Gesichtspunkte berucksichtigt. Am Ende der Ausbildungszeit steht die Prufung "Verkaufer im Einzelhandel," die beide Bildungsinhalte umfaBt. Dem Ausbilder wird mit diesem Buch eine Hilfe gegeben, die ihm eine Handreichung bietet, betriebliche und schulische Ausbildung zu koordinieren. Das vorliegende Fragenkompendium hat additionally zwei Aufgaben: Hilfe flir den Ausbilder und Leitfaden fUr den Auszubildenden zu sein. Seit geraumer Zeit arbeiten verschiedene Industrie- und Handelskammem auch beim Ausbildungsberuf Verkaufer mit Ausbildungsplanen in Checklistenform. Diese cost pay attention sind nach betrieblichen Funktionsbereichen gegliedert und enthalten eine vollstan dige Aufzahlung der Ausbildungsinhalte, zu deren Vermittlung der Ausbildungsbetrieb verpflichtet ist. Allerdings mit der Einschrankung, daB prufungsrelevante Gebiete nicht oder nur unzureichend berucksichtigt werden. Dieser Mangel wird im vorliegenden Buch mit dem Anhang zur Checkliste ausgeglichen.

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Mittel- und langfristige Exportfinanzierung: Besondere by Klaus Kuttner

By Klaus Kuttner

Buchhandelstext
Die richtige Finanzierung hat heute maßgeblichen Einfluß auf den Erfolg von Exportgeschäften. Von entscheidender Bedeutung für die Mitarbeiter im Auslandsgeschäft der Kreditinstitute ist es daher, daß sie über die neuen Entwicklungen in der mittel- und langfristigen Außenhandelsfinanzierung informiert sind. Der Autor stellt nicht nur diese neuen Entwicklungen umfassend vor, sondern geht insbesondere auf den engen Zusammenhang zwischen Liefergeschäft und Finanzierungsart ein. inner most und staatliche Leitlinien, Merkblätter und Fördermaßnahmen sind ausführlich beschrieben und im Anhang abgedruckt.

Inhalt
- Instrumente der Außenhandelsfinanzierung - Bilanzielle Folgen - Refinanzierungsprobleme - Projektfinanzierung - inner most und staatliche Fördermaßnahmen - Rechtliches Umfeld

Zielgruppe
- Firmenkundenberater - Mitarbeiter in Außenhandelsabteilungen - Finanzierungsfachleute - Vorstände kleinerer und mittlerer Kreditinstitute

Über den Autor/Hrsg
Dr. Klaus Kuttner conflict Leiter der zentralen Außenhandelsfinanzierungsabteilung der Commerzbank AG, Frankfurt.

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Delphi-Befragungen: Ein Arbeitsbuch by Michael Häder

By Michael Häder

Seit Mitte der neunziger Jahre gewinnen Delphi-Befragungen wachsende Bedeutung in Politik und Wirtschaft. Denn sie ermöglichen es, stichhaltige Einschätzungen über einen according to se unklaren Sachverhalt - zum Beispiel die Zukunft des web - zu generieren. Dazu werden Experten in einem mehrstufigen, anonymen Verfahren nach ihrer Einschätzung gefragt und dadurch zu kompetenteren Urteilen geleitet. Dieses Buch ist Einführung in und Arbeitsbuch für die Durchführung von Delphi-Befragungen. Der Autor gibt Anleitungen für das adäquate layout der vier etablierten Befragungstypen (Aggregation von Ideen, Strukturierung eines diffusen Sachverhalts, Qualifizierung von Expertenmeinungen, Schaffung eines Konsenses unter den Experten). Dabei stellt er jeweils alle wichtigen Aspekte des Verfahrens detailliert dar, zum Beispiel die Auswahl der Teilnehmer, die Erstellung des Fragebogens, die Gestaltung des Feed-backs und die examine der gewonnenen Daten. Darüber hinaus soll der Band die von Kritikern oft eingeforderte theoretische Fundierung des Verfahrens liefern. foundation dazu sind kognitionspsychologische Überlegungen und empirische Befunde zur review des Delphi-Ansatzes. Zahlreiche kommentierte Literaturhinweise ermöglichen dem interessierten Leser gezielten Zugang zu weiteren Informationen.

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Wachen, kontrollieren, patrouillieren: Kustodialisierung der by Gisbert van Elsbergen (auth.), Gisbert van Elsbergen (eds.)

By Gisbert van Elsbergen (auth.), Gisbert van Elsbergen (eds.)

Das Konzept der Kustodialisierung versucht einen neuen Zugriff auf die Veränderungen im Bereich der Inneren Sicherheit vorzunehmen. Anhand von mehreren Beispielen werden nicht nur aktuelle Entwicklungen untersucht. Hierunter fallen u.a. neue Formen der staatlichen Kontrolle, Veränderungen im Sicherheitsgefühl, Umstrukturierungen in der Bereitstellung von Sicherheit im kommunalen Sektor, aber auch die Rolle der Inklusion des Bürgers in Sicherheitsaufgaben.
Am Ende soll geklärt werden, ob mit Hilfe der Kustodialisierung der "neue" Zugriff auf alte Probleme im Sicherheitsbereich gelungen ist oder in welche Richtung gezielte Forschung ansetzen müsste.

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Planung in öffentlicher Hand by Wolfgang Hartenstein (auth.), Lutz Unterseher, Carl Böhret,

By Wolfgang Hartenstein (auth.), Lutz Unterseher, Carl Böhret, Garry D. Brewer, Ronald D. Brunner, Herbert Ehrenberg, Klaus Liepelt, Erika Spiegel, Günter Struve (eds.)

,,Planung" gehört zu den besonders schillernden Begriffen in der bundesdeut­ schen Sprachlandschaft. Harmlos und selbstverständlich kommt das Wort daher, wenn es um die Dispositionen von privaten Haushalten (Urlaubsplanung) oder wirtschaftlichen Unternehmen geht (Absatzplanung, Personalplanung); schwer durchschaubar , etwas unheimlich, aber letztlich unvermeidbar tritt es in mehr technischen Bereichen auf (Verkehrsplanung, Bauleitplanung); als politische und die Sache - lange Zeit gemieden, in den Langfristplanung ist der Begriff - 60er Jahren immer heftiger gefordert (Bildungs-, Umweltplanung), durch die erste sozialliberale Koalition energisch eingeflihrt, seitdem eher kontrovers ge­ worden. So nahe es liegt, daß ein privater Haushalt oder ein Betrieb seine Absichten und Bedürfnisse auf künftig verfügbare materielle Ressourcen und zeitliche Re­ striktionen abstellt, diese auszuschöpfen oder zu vermehren trachtet und seine Maßnahmen in Einklang mit ihnen zu bringen sucht; so bedenklich erscheint es und manchen, wenn eine Regierung eben dieses tut: für einen längeren Zeitraum für größere gesellschaftliche Bereiche verbindliche Dispositionen trifft. Zu denen, die solche staatliche Planung bösartig finden, gesellen sich neuer­ dings immer mehr, die sie für eher lächerlich halten: löblich zwar, aber undurch­ führbar angesichts der weder voraussagbaren noch gar steuerbaren Kräfte und widerstreitenden Tendenzen. In der Tat: Fehlplanungen aufzuzählen - im Bereich von Gesundheit, Bil­ dung, Städtebau, Energie -, fällt heute leichter als Erfolge zu melden. Den Leu­ ten in den Planungsstäben, die in den frühen 70er Jahren allerorten geschaffen wurden, weht der Wind ins Gesicht. Sie können froh sein, wenn guy sie unge­ schoren läßt. Neue Aufgaben und neue Stellen können sie nicht erwarten.

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Einführung in die Soziologie: Band 2: Die Individuen in by Heinz Abels

By Heinz Abels

Was once ist Soziologie? used to be sind zentrale Themen? Welche theoretischen Erklärungen haben sich zu bestimmten Fragen durchgesetzt? Auf diese Fragen will diese zweibändige Einführung in die Soziologie Antwort geben. Die Sprache ist so gehalten, dass der Anfänger sicher auf abstrakte Themen und Theorien zugeführt wird und der Fortgeschrittene sein Wissen noch einmal in Ruhe rekonstruieren kann.

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Migration und Traditionsbildung by Ursula Apitzsch (auth.), Ursula Apitzsch (eds.)

By Ursula Apitzsch (auth.), Ursula Apitzsch (eds.)

Der Blick auf culture ist in der in Bewegung geratenen Geschichte nach dem Ende des Kalten Krieges, der Neukonstitution Europas und der universalen Globalisierung weniger ein Blick auf Konserviertes oder Überkommenes, sondern ein plötzliches Innewerden der "Notwendigkeit des steten Tradierens der akkumulierten Kulturgüter" und damit auch auf die Möglichkeit für einen "neuartigen" Zugang neuer Kulturträger (im Sinne Karl Mannheims). Dies bedingen nicht nur der kontinuierliche Generationenwechsel und das Auf- und Absteigen neuer sozialer Gruppen, die den Prozeß des Tradierens zu allen Zeiten prägten, sondern vor allem die seit dem Zweiten Weltkrieg andauernden und sich verändernden Migrationsprozesse.

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