Aristoteles und die Paideia by Edmund Braun

By Edmund Braun

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N och einmal durchlauft es aUe Stufen, aber nun in der Beriihrung zweier Seelen selbst, durch die Magie der Anziehung und AbstoBung, in einem Finden, Suchen, Fassen und doch nicht Halten::Konnen. »Ist dieser Sokrates nicht ein Silen? ein stumpf:: nasiger Marsyas? Wie bezaubert mich sein Floten:: spiel, wie lockt mich sein Wortl Wie befangen macht mich, wie erschiittert seine seelenfange:: rische Redel Mir schlagt das Herz, die Tranen 73 strom en, heftiger denn im Tanz der Korybanten. Was selbst Perikles nicht tiber mich vermag, dazu vermag mich - dieser Marsyas 1 Wie oft floh ich den Ton der Sirene - lauschte ich ihm, mein Leben schiene mir vergebens.

Das orphische J enseits hatte sich, bereits bevor Platon den Phaidros schrieb, in den groBen eschatologischen Mythen ausgebreitet, rnit denen der Phaidon und der Staat geschlossen hatten. Hier wird diese orphische Welt aus einer Welt des Todes eine Welt des hochsten Lebens: Raurn:: und Ewigkeitsgestalt des Enthusiasrnus. Darnit 91 rlickt zugleich das Orphische vom Ende in die ~itte. Von einer Eschatologie im eigentlichen Smne kann kaum mehr die Rede sein. Der Flligel::: wuchs der Seele, die gottlichen Wahnsinns voll wird, ist Keimen derselben Urkraft, die ihr einst, d~ sie im Reigen der Gotter kreiste, eigen war.

Der Platonische J enseitsglaube, in Beweis und Mythos, ist ein Raumgeben und Formschaffen fiir ein BewuBtsein anderer Art -: ein Raum:: geben fiir die Bewegungen und Sehnsiichte der Seele aus der U nvollkommenheit, Gehemmtheit, jenem immerwahrenden Beinahe und Ungefahr und Doch::nicht::Ganz, in dem das Erdendasein steckt und stecken bleibt, wie in einer zu dicken 95 Luft, die urn uns her den Dingen die Farbe und dem Auge die Klarheit raubt. Tod bedeutet Katharsis. Die Unbekiimmertheit und mittag:: liche Helle des einst sterbenden Sokrates ver:: mischt und farbt sich, wie an einem abendlichen Himmel, mit der spaten, tiefen Klarheit des PIa:: tonischen Mysteriums yom Tode.

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