Altruismus und Moral by HEINZ HARBACH

By HEINZ HARBACH

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W. Mandeville hat richtig erkannt, daß die Menschen mit aller ihrer Moral nie etwas anderes gewesen wären als Scheusale, hätte nicht die Natur ihnen zur Unterstützung ihrer Vernunft dßs Mitleid gegeben; aber er hat nicht gesehen, daß allein aus dieser Eigenschaft alle sozialen Tugenden entspringen, welche er den Menschen absprechen will. Und in Wahrheit, was sind Großmut (gmtrositt), Milde (cltmence), Humanität (humanitt) anderes als ein Mitleid, welches sich der Schwachen, der Schuldigen, ja der ganzen Menschheit annimmt?

Der Blut speit, während man ihm sogar böse und feindlich gesinnt ist? Aus Mitleid: man denkt dabei eben nicht mehr an sich -. sagt dieselbe Gedankenlosigkeit. Die Wahrheit ist: im Mitleid - ich meine in dem. was irreführenderweise gewöhnlich Mitleid genannt zu werden pflegt. - denken wir zwar nicht mehr bewußt an uns. aber sehr stark unbewußt. wie wenn wir beim Ausgleiten eines Fußes. für uns jetzt Wlbewußt. die zweckmäßigsten Gegenbewegungen machen und 1. Die außerordentlich interessante Paralleldiskussion über die Rolle des Mitleids In der KuDSt, vor allem im Trauerspiel, derea gegensätzliche Höhepunkte sich ia den TragödienkollZepten von Les- sing 1IDd Büchner sowie von Schiller und Brecht dokumentied finden, tann hier aar gestreift werden.

Seine Untersuchung über die WirkunWiweise des Gewisse.. enthält wicbtige Beiträge für die soziologiscben Theorien der sozialen Kontrolle und der Kooperation (vgl. W . 1968: 442). Die Rolle, die der »unparteiisdle ZlIschauer« in seinem System spielt, deutet darauf bin, daß Smitbs etbiscbe Theorie den Übergang von einem antbropoJogisdl-psychologiscben zu einem sozialpsycbologiscb-soziologischen Naturalismus darstellt (vgl. Rapbael 1975: 96). In einem Fall greift er jedoch wieder auf eine »anthropologische Konstante« zurück und erweitert damit das System HUlDes: er postuliert einen Instinkt der Vergeltung (retaliation) als affektiver Grundlage der Gerechtigkeit.

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